Packliste Camping
Für einen Campingplatz, zu dem du mit dem Auto fährst. Das Gewicht spielt kaum eine Rolle, das Auto nimmt alles mit. Die Liste deckt Zelt und Küche ab, und die Sachen, die dir erst abends um neun auffallen, wenn sie fehlen.
Erst zu Hause aufbauen
Bau das Zelt vor der Reise im Garten oder im Park auf. Dann merkst du, ob eine Stange fehlt oder die Heringe für harten Boden nicht taugen, und auf dem Campingplatz geht der Aufbau viel schneller.
Nimm mehr Heringe mit, als das Zelt braucht, und einen Zelthammer. Der Boden auf Campingplätzen ist oft härter, als man denkt.
Warm in der Nacht
Nächte im Zelt sind kälter, als du denkst, auch nach einem heißen Tag. Die Isomatte ist so wichtig wie der Schlafsack, weil der Boden dir die Wärme wegzieht. Ein Thermo-Oberteil und eine warme Mütze machen viel aus und brauchen kaum Platz.
Was auf der Liste steht
Drei Nächte auf dem Campingplatz, mildes Wetter, selbst gekocht
Papiere und Geld
- Ausweis mit Foto: Hostels, Hütten und Campingplätze fragen manchmal danach.
- Zwei Bankkarten, getrennt aufbewahrt: Wenn eine verloren geht oder gesperrt wird, hast du noch die andere.
- Etwas Bargeld: Nicht überall kann man mit Karte zahlen, und eine Karte kann genau dann gesperrt sein, wenn du sie brauchst.
- Notfallkontakte auf Papier: Wenn der Handyakku leer ist, hast du die Nummern trotzdem.
- Führerschein
Taschen und Rucksäcke
- Kleiner Tagesrucksack: Für Ausflüge von da aus, wo du übernachtest.
Kleidung
- Unterwäsche × 4
- Socken × 4
- T-Shirts oder Oberteile × 4
- Lange Hosen
- Kurze Hosen
- Thermo-Oberteil und lange Unterhose: Zum Schlafen und unter der Kleidung, wenn es kalt ist. Wiegt wenig und wärmt viel.
- Fleece oder warmer Pulli
- Isolationsjacke, Daune oder Kunstfaser: Abends wird es schnell kalt, sobald die Sonne weg ist, auch nach einem heißen Tag.
- Regenjacke: Nimm sie mit, egal was die Vorhersage sagt. Sie ist auch dein Windschutz.
- Sonnenhut
- Warme Mütze
- Sonnenbrille
Schuhe
- Bequeme Schuhe zum Laufen: Du läufst mehr, als du denkst. Lauf sie vor der Reise ein.
- Sandalen oder Flip-Flops: Für die Dusche, und damit deine Füße abends Pause haben.
Schlafen
- Schlafsack: Schau auf den Komfortwert, nicht auf den Extremwert, und richte dich nach der kältesten Nacht, die du erwartest.
- Isomatte: Der Boden zieht dir die Wärme weg. Eine gute Matte ist so wichtig wie der Schlafsack.
- Aufblasbares Kissen: Oder ein Packsack voller Kleidung.
- Ohrstöpsel: Für dünne Wände und das Schnarchen anderer Leute.
Lager
- Zelt, Stangen und Heringe: Bau es einmal zu Hause auf, dann weißt du, dass nichts fehlt.
- Ein paar Ersatzheringe: Sie verbiegen und gehen verloren.
- Reparaturset fürs Zelt: Eine Reparaturhülse für die Stangen und Flickband. Bei den meisten Zelten ist eins dabei.
- Zelthammer
- Campingstühle
- Campinglampe
Essen, Wasser und Kochen
- Faltbarer Wasserkanister: Füll ihn am letzten Wasserhahn, dann kannst du am Lagerplatz kochen und dich waschen.
- Snacks: Etwas, worauf du auch müde noch Lust hast.
- Kocher und Brennstoff: Nimm genug Brennstoff mit und prüf, ob die Kartuschen, die es dort zu kaufen gibt, auf deinen Kocher passen.
- Feuerzeug und Streichhölzer: Zwei Möglichkeiten, den Kocher anzuzünden, in verschiedenen Taschen.
- Töpfe und Pfannen, Teller, Becher und Besteck
- Kleines Messer
- Kühlbox
- Spülzeug: Ein Schwamm, ein kleines Fläschchen Spülmittel und ein Geschirrtuch.
- Müllbeutel: Nimm alles wieder mit.
- Faltbare Einkaufstasche
Waschen und Hygiene
- Zahnbürste und Zahnpasta
- Waschzeug
- Sonnencreme: Wenn du den ganzen Tag draußen bist, bekommst du auch dann einen Sonnenbrand, wenn es sich nicht heiß anfühlt.
- Schnell trocknendes Handtuch
- Händedesinfektion
- Brille oder Kontaktlinsen, und Ersatz: Falls du welche trägst. Eine Ersatzbrille kann die Reise retten.
- Periodenprodukte: Falls du sie brauchst. An abgelegenen Orten sind sie schwer zu bekommen.
Erste Hilfe und Medikamente
- Erste-Hilfe-Set: Pflaster, eine Mullbinde, Tape, Schmerzmittel und Desinfektionstücher decken das meiste ab.
- Deine Medikamente, plus ein paar Tage Reserve: Pack sie so, dass du drankommst, nicht ganz unten in die Tasche.
- Mückenschutz
- Zeckenzange: Zecken leben im hohen Gras und im Wald. Such dich jeden Abend ab.
Handy und Elektronik
- Handy und Ladekabel
- Powerbank: Karten und Fotos leeren den Akku schnell.
- Stirnlampe: Freie Hände im Zelt, und zum Suchen im Dunkeln.
Orientierung und Sicherheit
- Offline-Karten auf dem Handy: Lade sie vor der Abfahrt herunter, solange du WLAN hast.
Kleinkram
- Ein paar Zipbeutel: Für Nasses, Quittungen und das Handy im Regen.
- Etwas Tape, um einen Stock oder eine Flasche gewickelt: Hilft bei Blasen, Rissen und kaputten Schnallen.
- Buch oder E-Reader
Häufige Fragen
Was brauche ich fürs erste Mal Camping?
Ein Zelt, das du schon einmal aufgebaut hast, einen Schlafsack für die kälteste Nacht, eine Isomatte, eine Stirnlampe, einen Kocher mit Brennstoff und Feuerzeug, einen Topf, Teller und Besteck, einen Wasserkanister, eine Kühlbox, warme Sachen für den Abend und eine Regenjacke.
Was wird beim Camping oft vergessen?
Der Zelthammer, Ersatzheringe, das Feuerzeug, ein Dosenöffner oder Messer, Müllbeutel und eine Lampe für jede Person. Die Liste hat sie.
Wie bleibe ich im Zelt warm?
Eine gute Matte unter dir, ein Schlafsack für Temperaturen unter denen der Nacht, eine Thermoschicht und eine Mütze zum Schlafen, und vor dem Schlafen etwas Warmes zu essen oder zu trinken.
Und Camping mit Hund?
Kreuz unter „Sonst noch etwas?“ Hund an. Die Liste ergänzt Futter, Näpfe, Leine, Kotbeutel, ein Hundebett und ein Handtuch für dreckige Pfoten.
Passt die Liste, wenn ich zum Zeltplatz laufe?
Wenn du alles trägst, wähl stattdessen Mehrtagestour und Im Zelt. Dann tauscht die Liste die Ausrüstung fürs Autocamping gegen leichtere Sachen, die in einen Rucksack passen.
Ist meine Liste beim nächsten Mal noch da?
Ja. Sie wird in diesem Browser gespeichert, und mit deinem Pebbls-Konto, wenn du angemeldet bist. Entferne vor der nächsten Reise alle Haken und nimm sie wieder.
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